Rasseportrait: Der Eurasier – ein ursprünglicher Familienhund

Es war in den ausgehenden fünfziger Jahren, als Julius Wipfel, ansässig in Weinheim Deutschland den Plan fasste, einen natürlich aussehenden, ursprünglichen, mittelgroßen Hund, ausgehend von sehr alten Rassen, zu erzüchten. Er sollte sich optimal als Familienhund eignen. Wipfel wollte das ursprüngliche Wesen des Chow-Chows mit dem gesunden Fortpflanzungsverhalten und der Unkompliziertheit des Wolfsspitzes kombinieren. Er liebäugelte, eine neue polarhundtypische Hunderasse mit schönen Farben, einem natürlichen, wölfischen, unverbildeten Erscheinungsbild und einem reizvollen, unseren Verhältnissen angepassten Wesen zu erzüchten.  Schon aus den ersten Verpaarungen 1960 entstanden Hunde, die dem angestrebten Zuchtziel recht nahe kamen. Diese Ausgangstiere, zunächst einmal Wolf-Chow genannt, bildeten die Zuchtbasis für die neue Hunderasse. Schließlich wurde 1972 eine weitere, sehr alte Rasse, der sibirische Samojede, eingekreuzt. Er brachte die Eleganz im Körperbau, das schwungvolle Gangwerk und das freundliche Wesen mit.  Der Rassename „EURASIER“ wurde festgelegt nach den Ursprungsländern der Ausgangsrassen: Wolfsspitz – Europa, Chow-Chow und Samojede – Asien.

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